16. — 19. August 2021
Alexandra Hallén

Es lässt sich nie vorhersehen, was den Besucher in einem Konzert Alexandra Halléns genau erwarten wird. Doch eines ist sicher: Nach dem Konzert wird dieses Erlebnis noch lange seinen Eindruck hinterlassen. Alexandra Hallén ist eine vielseitige Künstlerin, Komponistin und Performerin, die immerzu die Grenze zwischen sich und dem Publikum auf die Probe stellt. Die Art und Weise, wie sie die Wirklichkeit in ihre Kunst einfließen lässt bewirkt nicht bloß eine emotionale Reaktion des Zuschauers, nein, oft gar eine körperliche: Die echte Kälte eines Bades in Eiswasser oder die wahren Tränen nach einem Schnitt in eine Zwiebel. Die Rolle des/der Interpret*in als Vermittler*in von Emotionen reicht ihr nicht aus, die Emotionen müssen zur Aufführung des Werkes selbst erlebt und nachvollzogen werden.
Als Cellistin verbindet Hallén Leidenschaft und Wagemut auf eine Weise, die sie fortwährend dazu treibt, die Grenzen ihres Instrumentes, auch gemeinsam mit anderen Komponisten, auszuloten.
Sie belegte an der Hochschule der Künste in Bern die Studiengänge Komposition und Creativ Practice und studierte dort u.a. unter Simon Steen-Andersen, Stefan Prins und Gilbert Nouno. Weitere Studien folgten an der Dänischen Musikakademie und den Königlichen Musikakademien in Kopenhagen und Stockholm.
Für ihre Arbeit wurde ihr 2019 der Preis der Gesellschaft Dänischer Komponisten verliehen.

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